yeah (bald wieder) alles gut!

ich bin happy.
natürlich ist eine op keine vergnügliche sache, aber heute bin ich einfach nur froh, das durchgezogen zu haben.

nachdem mein rechtes knie schon eine zeit lang probleme gemacht hat und schlussendlich wohl hauptgrund (durch das problem rechts habe ich mir durch ausgleichsbewegungen halt auch wieder anderes eingehandelt) für das DNF bei den 100km von biel war, ging es recht schnell.

da 2 wochen laufpause auch keine besserung brachten und mein knie geschwollen blieb und sich auch einfach nicht o.k. anfühlte (da ein zwicken, dann überhaupt schmerzen, unterschiedliche beweglichkeit, ...) ging es jetzt sehr rasch.

gestern ab zur op.

operiert wurde ich von wasti heel, einem wirklich guten jugendfreund, mit dem ich eine sehr lässige zeit hatte.
er betreut mich jetzt schon seit meinen achillessehnenprobleme im juli letzten jahres.

der op-tag war sehr stressfrei.
nicht zu früh dort, nicht zu lange warten, alle sehr freundlich und ich habe mich - soweit möglich - einfach gut gefühlt.
angst habe ich mittlerweile sowieso keine mehr.

für erheiterung sorgte mein ruhepuls von unter 40, der immer einen alarm auslöste. vor der op bekam ich sogar irgendein mittel, das den puls erhöhte.
aber auch bei allen weiteren routinemessungen fingen die geräte zu piepen an. HAHA!

nach dem aufwachen aus der vollnarkose kaum schmerzen. am meisten hat mich der venflon im linken unterarm gestört. und natürlich der drainageschlauch.

geschlafen trotzdem schlecht, aber das macht ja nix.
dafür ein super frühstück.

und die nachbesprechung mit wasti machte klar, dass die op dringend notwendig war.
ausser einer teilresektion des rechten meniskus konnte er nämlich auch noch freie knorpelstücke entfernen, den knorpel glätten und vor allem eine plica durchtrennen.
die leider meinem knorpel schon ziemlich zugesetzt hat ...

"...
Auch mit der Magnetresonanztomographie (Kernspin, MRT) als sehr sensiblem bildgebenden Verfahren lässt sich eine Plica nur selten sicher darstellen. Dies liegt an der Lagerungstechnik des Patienten bei der Untersuchung. Daher ist die Diagnose eines Plicasyndroms meist eine klinische Diagnose in der Hand eines erfahrenen Unfallchirurgen oder Orthopäden oder aber ein Zufallsbefund bei einer Kniegelenksspiegelung (Arthroskopie) aus anderem Anlass.
..."

jetzt ist wohl klar, warum ich über die op so froh bin.

vor dem spiel ist nach dem spiel.
die reha hat begonnen.

wobei ich momentan trotzdem davon ausgehe zumindest 2016 keine rennen mehr zu bestreiten.
ich möchte zuerst wirklich komplett schmerzfrei (auch keine wehwechen) sein.
und mal schauen - vielleicht brauche ich die wettbewerbe gar nicht mehr.

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